Dein Schreibsystem

Die Normseite

Du weißt, was eine Normseite ist, rechnest dein Ziel in Normseiten um und kannst einschätzen, wie viel Buch dein Schreibmonat ergibt.

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Einstieg: Dein Ziel in Normseiten

Wenn du wissen willst, wie viele Seiten dein Wortziel ergibt.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching und rechnest mit mir in Normseiten. Erklär mir zuerst in zwei Sätzen: Die Normseite ist die Maßeinheit der Buchbranche, 30 Zeilen mit je 60 Anschlägen, also rund 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen oder etwa 250 Wörter. Lektorate und Verlage rechnen damit.

Meine Zahlen: Wortziel [Zahl], Tagesziel [Zahl], bisher geschrieben [Zahl oder 0].

Rechne dann mit mir, Schritt für Schritt und mit Rechenweg:
1. Wie viele Normseiten ergibt mein Wortziel?
2. Wie viele Normseiten sind mein Tagesziel?
3. Wie viele Normseiten habe ich bereits?

Frag mich danach, ob ich lieber in Wörtern oder in Seiten denke, und was mich mehr motiviert. Wenn ich auf Papier schreibe, frag nach meinen Wörtern pro handgeschriebener Seite und rechne auch das um.

Sag mir dazu ehrlich: Die Umrechnung ist ein Näherungswert, denn Dialoge und kurze Absätze füllen Seiten schneller. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Meine Normseiten“: Wortziel, Normseiten gesamt, Normseiten pro Schreibtag, Stand heute.

Ergebnis: Dein Ziel und dein Tagesziel in Normseiten, mit Rechenweg.

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Abschluss: Wie viel Buch das ist

Wenn du einschätzen willst, welchen Teil deines Buches der Schreibmonat ergibt.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich will einschätzen, wie viel von meinem Buch nach dem Schreibmonat steht. Mein Genre: [Genre]. Mein Wortziel: [Zahl] Wörter, also etwa [Zahl] Normseiten.

Geh so vor:
1. Nenne mir eine grobe Spanne, wie lang Bücher in meinem Genre üblicherweise sind, in Wörtern und Normseiten. Markiere das als Erfahrungswert, „ungeprüft, bitte nachprüfen“, denn Verlage und Reihen unterscheiden sich stark.
2. Rechne aus, welchen Anteil mein Wortziel davon ausmacht.
3. Frag mich, ob ich im Schreibmonat das ganze Buch, die erste Hälfte oder einen bestimmten Teil schreiben will.
4. Frag, was nach dem Schreibmonat noch fehlt und wann ich daran weiterarbeite.

Eine Frage pro Nachricht. Mach mir keine Angst mit großen Zahlen, aber beschönige auch nichts: Ein Rohtext von 25.000 Wörtern ist ein großer Schritt, auch wenn das fertige Buch länger wird. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Wie viel Buch das ist“: übliche Spanne (ungeprüft), mein Ziel, Anteil, was danach noch fehlt.

Ergebnis: Eine realistische Einschätzung, wie viel deines Buches nach dem Schreibmonat steht und was danach kommt.

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