Dein Plot

Dein Szenenstudio: so führst du deinen Szenenplan

Du bringst deine Szenen ins Szenenstudio und legst fest, wie du deinen Plan im Schreibmonat pflegst, ohne dich darin zu verlieren.

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Einstieg: Aus Notizen werden Szenenkarten

Wenn deine Szenen noch verstreut in Notizen, Heften oder Sprachnachrichten liegen.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich will meine verstreuten Szenennotizen ins Szenenstudio meines Schreibraums übertragen. Dort hat jede Szene eine Karte mit den Feldern Nummer, Titel, ein Satz, was passiert, Figuren und Ort, optional Ziel, Konflikt, Wende und Wortzahl. Die Karten liegen auf einer Tafel mit den Spalten Idee, Geplant, Geschrieben, Überarbeitet.

Meine Notizen: [deine Szenennotizen in Stichworten].

Geh so vor:
1. Mach aus jeder Notiz eine Karte. Verwende nur meine Wörter. Gib jeder Karte einen kurzen Arbeitstitel aus zwei bis vier meiner eigenen Wörter.
2. Ordne jede Karte der Spalte „Idee“ oder „Geplant“ zu: Geplant ist eine Szene, wenn ich weiß, was passiert und wo sie hingehört.
3. Frag mich danach nacheinander zu den Karten mit Lücken, was in die leeren Felder gehört.

Eine Frage pro Nachricht. Erfinde nichts, schlag keine Szenen vor und schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende alle Karten als kopierfertige Liste mit der Überschrift „Meine Szenenkarten“, sortiert nach Spalte und Nummer.

Ergebnis: Szenenkarten mit Nummer, Titel, Satz, Figuren und Ort, sortiert nach Idee und Geplant.

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Abschluss: Dein Plan bleibt beweglich

Kurz vor dem Schreibstart, wenn du festlegen willst, wie du den Plan im Schreibmonat pflegst.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich will festlegen, wie ich meinen Szenenplan im Schreibmonat führe, ohne mich darin zu verlieren. Im besten Fall setze ich mich hin, schaue auf die nächste offene Zeile und schreibe los, ohne Grübeln und ohne Zurücklesen.

Frag mich nacheinander:
1. Wann wähle ich die nächste Szene aus: direkt vor dem Schreiben oder am Abend vorher?
2. Wann verschiebe ich eine Karte nach „Geschrieben“, und trage ich die Wortzahl dazu ein?
3. Was mache ich, wenn die Geschichte beim Schreiben woanders hinwill als geplant? Erinnere mich: Die Liste umzuschreiben dauert fünf Minuten, wichtig ist nur, dass es überhaupt eine gibt.
4. Wie notiere ich Ideen für spätere Szenen, ohne den Schreibfluss zu unterbrechen?
5. Wann schaue ich einmal pro Woche auf den ganzen Plan?

Eine Frage pro Nachricht. Wenn ich mir zu viel Verwaltung vornehme, sag es. Ich schreibe ein Buch, kein Programm. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende eine kopierfertige Karte mit der Überschrift „So pflege ich meinen Szenenplan“: drei bis fünf Regeln in meinen Worten.

Ergebnis: Drei bis fünf Pflegeregeln für deinen Szenenplan, die höchstens fünf Minuten am Tag kosten.

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