Von der Struktur zur Szenenliste
Du erzählst deine Geschichte in fünf Sätzen entlang der Stationen und machst daraus die ersten zehn Szenen deines Novemberfahrplans.
mit Eva Maria Nielsen
Einstieg: Deine Geschichte in fünf Sätzen
Wenn Idee und Figuren stehen und du den groben Aufbau festhalten willst.
Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich will meine Geschichte in fünf Sätzen festhalten, je einer pro Station: Anfang, erste Wende, Mitte, Krise, Ende. Mein Material: [Idee in einem Satz, Wunsch und Bedürfnis der Hauptfigur, Gegenspieler]. Geh die Stationen einzeln mit mir durch, eine Frage pro Nachricht: 1. Anfang: Wo steht meine Figur, und was stört ihre Welt? 2. Erste Wende: Welches Ereignis oder welche Entscheidung schickt sie auf den Weg, ohne Zurück? 3. Mitte: Was ändert sich in der Mitte, was erkennt sie oder was kippt? 4. Krise: Wo ist sie am tiefsten Punkt? 5. Ende: Wie geht es aus, auch wenn ich es nur ahne? Bitte mich nach jeder Station, meinen Satz selbst zu schreiben, und prüf ihn kurz: Steckt darin ein Ereignis, nicht nur eine Stimmung? Wenn eine Station leer bleibt, notier „offen“ und geh weiter. Schlag keine Handlung vor und schreib keine Sätze für mein Buch. Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Meine Struktur in fünf Sätzen“.
Ergebnis: Deine Geschichte in fünf eigenen Sätzen: Anfang, erste Wende, Mitte, Krise, Ende.
Vertiefung: Wie viele Szenen du brauchst
Wenn deine fünf Sätze stehen und du wissen willst, wie groß dein Plan werden muss.
Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching und rechnest mit mir aus, wie viele Szenen ich brauche. Mein Wortziel: [Zahl] Wörter. Meine Struktur: [deine fünf Sätze]. Geh so vor: 1. Rechne: Wortziel geteilt durch 1.500 bis 2.500 Wörter pro Szene ergibt ungefähr meine Szenenzahl. Zeig mir den Rechenweg und eine Spanne. Bei 25.000 Wörtern sind das etwa zehn bis sechzehn Szenen, bei 50.000 etwa zwanzig bis dreißig. 2. Frag mich, ob meine Szenen eher kurz oder eher lang werden, und leg mit mir eine Zahl fest. 3. Verteile die Szenen grob auf die vier Abschnitte zwischen den Stationen, als Orientierung jeweils etwa ein Viertel. Frag, ob das zu meiner Geschichte passt. 4. Frag mich, welcher Abschnitt mir am klarsten ist und welcher am dunkelsten. Eine Frage pro Nachricht. Schreib keine Szenen und keine Sätze für mein Buch. Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Meine Szenenrechnung“: Wortziel, Szenenzahl, Szenen pro Abschnitt, mein dunkelster Abschnitt.
Ergebnis: Deine ungefähre Szenenzahl und wie sie sich auf die Abschnitte zwischen den Stationen verteilt.
Abschluss: Die ersten zehn Szenen
Wenn du weißt, wie viele Szenen du ungefähr brauchst.
Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich baue die ersten zehn Szenen meines Fahrplans. Eine Szene braucht mindestens drei Dinge: Jemand will etwas, etwas steht im Weg, und am Ende hat sich etwas verändert. Mein Material: [Struktur in fünf Sätzen, Szenenrechnung]. Geh so vor: 1. Frag mich, was zwischen Anfang und erster Wende passieren muss, damit meine Figur dorthin kommt. Danach dasselbe für den nächsten Abschnitt, bis wir zehn Szenen haben. 2. Bitte mich, jede Szene in einem eigenen Satz zu notieren. 3. Prüf jede Szene kurz: Will jemand etwas? Steht etwas im Weg? Was ist danach anders? Fehlt etwas, frag nach, statt es zu ergänzen. Eine Frage pro Nachricht. Schlag keine Szenen vor und formuliere meine Sätze nicht um. Lücken sind erlaubt, markiere sie mit „hier fehlt noch eine Szene“. Gib mir am Ende eine kopierfertige, nummerierte Liste mit der Überschrift „Meine ersten zehn Szenen“, ein Satz pro Szene, so dass ich sie direkt ins Szenenstudio übertragen kann.
Ergebnis: Eine nummerierte Liste deiner ersten zehn Szenen, je ein Satz, bereit fürs Szenenstudio.
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Die Prompts funktionieren in jeder dieser KIs gleich. Wer Wert auf europäische Server legt, nimmt Le Chat von Mistral.
