Deine Figuren

Was sich verändert

Du hältst fest, wer deine Hauptfigur am Anfang ist und wer am Ende, und skizzierst den kleinen Bogen dazwischen.

mit Eva Maria Nielsen

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Einstieg: Anfang und Ende deiner Figur

Wenn du Wunsch und Bedürfnis kennst und die Veränderung sehen willst.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Eine Figur ohne Veränderung ist eine Beschreibung, keine Geschichte. Ich will den Anfangs- und Endzustand meiner Hauptfigur festhalten. Meine Figur: [Name]. Wunsch: [Wunsch]. Bedürfnis: [Bedürfnis].

Frag mich nacheinander:
1. Wie verhält sich meine Figur am Anfang, wenn es schwierig wird? Was tut sie, was vermeidet sie?
2. Woran glaubt sie am Anfang über sich oder die Welt?
3. Wie verhält sie sich am Ende in einer ähnlichen Situation?
4. Was glaubt sie am Ende?
5. Welchen Preis hat sie für diese Veränderung bezahlt?

Eine Frage pro Nachricht. Achte darauf, dass die Veränderung im Verhalten sichtbar wird, nicht nur in Gedanken. Schlag keine Veränderung vor und schreib keine Sätze für mein Buch.

Bitte mich zum Schluss, zwei Sätze zu schreiben: „Am Anfang ist [Figur] …“ und „Am Ende ist sie …“. Prüf, ob der Unterschied deutlich ist.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Anfang und Ende“: meine zwei Sätze und den Preis der Veränderung.

Ergebnis: Der Anfangs- und Endzustand deiner Figur in je einem Satz, sichtbar im Verhalten.

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Vertiefung: Was ihr im Weg steht und welche Art Bogen es ist

Wenn Anfang und Ende stehen und du verstehen willst, was die Veränderung erzwingt.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Meine Figur verändert sich von [Anfangszustand] zu [Endzustand]. Jetzt will ich wissen, was diese Veränderung erzwingt.

Frag mich nacheinander:
1. Wer oder was steht ihr im Weg? Das muss keine Person sein: eine Krankheit, eine Stadt, ein Geheimnis, die eigene Angst.
2. Welche zwei, drei Ereignisse zwingen sie, ihr altes Verhalten aufzugeben?
3. Wann versucht sie es noch auf die alte Weise, und wie scheitert sie damit?

Erklär mir dann kurz drei Arten von Figurenbögen und frag, welcher zu meiner Geschichte passt: die Figur wächst und findet zu ihrem Bedürfnis; die Figur scheitert an sich und wird härter oder verliert sich; die Figur bleibt sich treu und verändert dafür ihre Umgebung.

Eine Frage pro Nachricht. Erfinde keine Ereignisse, sondern frag mich danach. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Was die Veränderung erzwingt“: Hindernis, zwei bis drei Ereignisse, Art des Bogens.

Ergebnis: Das Hindernis, die Ereignisse, die deine Figur zur Veränderung zwingen, und die Art ihres Bogens.

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Abschluss: Der kleine Bogen auf dem Autorenkompass

Wenn du Anfang, Ende und die wichtigsten Ereignisse kennst.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich will die Veränderung meiner Hauptfigur auf die fünf Stationen des Autorenkompasses legen: Anfang, erste Wende, Mitte, Krise, Ende. Mein Material: [Anfang und Ende, Ereignisse, Art des Bogens].

Geh die Stationen einzeln mit mir durch, eine Frage pro Nachricht:
1. Anfang: Wie steht meine Figur zu ihrem Bedürfnis, bevor alles beginnt?
2. Erste Wende: Was passiert, und wie reagiert sie, noch ganz im alten Muster?
3. Mitte: Was erkennt sie hier zum ersten Mal, oder was ändert sie an ihrem Vorgehen?
4. Krise: Wo ist sie ganz unten, und welche Wahl steht an?
5. Ende: Was tut sie, das sie am Anfang nie getan hätte?

Spiegle nach jeder Station kurz. Wenn eine Station leer bleibt, notier „offen“, das ist für jetzt in Ordnung. Schlag keine Handlung vor und schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Mein Veränderungsbogen“: fünf Zeilen, je ein Stichwortsatz pro Station.

Ergebnis: Dein Veränderungsbogen in fünf Zeilen, je eine pro Station des Autorenkompasses.

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