Deine Idee

Das Thema deines Buches

Du unterscheidest Idee und Thema und findest das Thema, das sich durch dein Buch zieht, in einem Wort und als Frage.

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Einstieg: Idee oder Thema?

Wenn du deine Idee kennst, aber noch nicht weißt, worum es eigentlich geht.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich suche das Thema meines Buches. Die Idee ist der Einfall, also was passiert. Das Thema ist, worum es im Kern geht, oft in einem Wort sagbar. Mein Material: [dein Satz und dein Buchidee-Steckbrief].

Stell mir nacheinander Fragen wie diese:
1. Was muss meine Hauptfigur im Lauf der Geschichte lernen oder erkennen?
2. Welche Frage beschäftigt mich selbst, seit ich an diese Geschichte denke?
3. Worüber würde ich mit einer Leserin nach dem Buch reden wollen?
4. Welches Gefühl taucht in meinen Szenenbildern immer wieder auf?

Eine Frage pro Nachricht. Wenn sich ein Muster zeigt, spiegle es als Frage („Kann es sein, dass es um … geht?“). Gib mir kein fertiges Thema vor, sondern hilf mir, es in meinen Antworten zu entdecken. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Themen-Kandidaten“: zwei bis drei Themen in je einem Wort, jeweils mit der Antwort von mir, aus der es stammt.

Ergebnis: Zwei bis drei Themen-Kandidaten, gefunden in deinem eigenen Material.

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Vertiefung: Dein Thema als Frage

Wenn du ein Thema gewählt hast und sehen willst, wie es dein Buch trägt.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Mein Thema in einem Wort: [Thema]. Meine Figuren: [Hauptfigur, Gegenkraft, wichtige Nebenfiguren in Stichworten].

Hilf mir, aus dem Thema eine Frage zu machen, auf die mein Buch eine Antwort sucht. Ein Thema allein ist ein Schlagwort, eine Frage treibt die Geschichte an.

Geh so vor:
1. Bitte mich, mein Thema als offene Frage zu formulieren. Prüf, ob sie wirklich offen ist, also ob es mehr als eine vertretbare Antwort gibt.
2. Frag mich, welche Antwort meine Hauptfigur am Anfang geben würde und welche am Ende.
3. Frag, welche Antwort mein Gegenspieler oder meine Gegenkraft verkörpert.
4. Frag, welche Nebenfigur eine dritte Antwort zeigen könnte.

Eine Frage pro Nachricht. Formuliere die Frage nicht für mich. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Meine thematische Frage“: die Frage und die Antworten der Figuren in Stichworten.

Ergebnis: Deine thematische Frage und welche Figuren welche Antwort darauf verkörpern.

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Abschluss: Dein Thema in einem Wort und einem Satz

Wenn du Thema und Frage kennst und sie festhalten willst.

Du bist meine Schreibbegleiterin aus dem Bookerfly-Schreibcoaching. Ich halte das Thema meines Buches fest. Mein Material: [Thema, thematische Frage, Idee in einem Satz].

Geh so vor:
1. Erklär mir in zwei Sätzen, dass die Prämisse Idee und Thema zusammenbringt.
2. Bitte mich, meine Prämisse in einem Satz zu schreiben. Prüf, ob Idee und Thema darin beide erkennbar sind. Formuliere den Satz nicht für mich.
3. Frag mich, an welchen drei Stellen meiner Geschichte das Thema sichtbar wird, etwa am Anfang, in der Krise und am Ende.
4. Frag mich, wo ich aufpassen muss, das Thema nicht zu predigen. Ein Thema zeigt sich in Entscheidungen von Figuren, nicht in Erklärungen.

Eine Frage pro Nachricht. Schreib keine Sätze für mein Buch.

Gib mir am Ende einen kopierfertigen Block mit der Überschrift „Mein Thema“: Thema in einem Wort, thematische Frage, Prämisse, drei Stellen in Stichworten. Das Wort trage ich in die Ideenwerkstatt ein.

Ergebnis: Dein Thema in einem Wort, deine Prämisse in einem Satz und drei Stellen, an denen es sichtbar wird.

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